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Chronik der Falken Mailing-Feldkirchen

Die Geschichte der Schützen beginnt in Mailing mit dem Schützenverein Eichenlaub, der sein Vereinslokal beim alten Wirt in Mailing hatte und bereits 1923 unter der Leitung des damaligen Lehrer Sonnenbichler das Fest der Fahnenweihe beging.

In Feldkirchen war der Schützenverein Frohsinn in der Schützenhütte in der Nähe der ehemaligen Rodinghütte untergebracht. Beide Vereine mussten zwangsweise während des zweiten Weltkrieges eine Vereinspause einlegen und konnten 1950 wiedergegründet werden. Doch bereits 1953 stellten beide Vereine ihre Schießtätigkeit ein, einmal wegen Schwierigkeiten mir ihren Schießanlagen und zum zweiten wegen mangelndem Interesse.

7.5.1954    Neugründung Schützenverein Falken Feldkirchen im Gasthaus Pauli
19 Mitglieder
Gauschützenmeister Julius Gehring   
1. Schützenmeister Ferdinand Laumer

14.6.1954
1. Mitgliederversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft und Beschluss einer Vereinssatzung.
1. Schießstand im Gasthaus Pauli. Geschossen wurde vom Gastzimmer ins Nebenzimmer.
Kameradschaftsschießen mit den Vereinen Römerschanz Manching, Lohengrin Großmehring, Bergrose Katharinenberg und Adlerhorst Großmehring.

22.09.1956
70. Geburtstag des Ehrenmitgliedes Jakob Reitinger und gleichzeitig 40-jährige Mitgliedschaft im Sportschützengau.
Paul Neuhäuser 25-jährige Mitgliedschaft im Sportschützengau.
Geburtstagsschießen war ein voller Erfolg.

1956
Anschaffung einer Schützenkette
Spender: Johann Lazarus

Sept. 1957
Teilnahme des Schützenverein Falken am Bundesschießen in Ingolstadt.

12.1.1958
Bei der Jahresversammlung Beschluss für den Schießstandbau im Garten des Gasthauses Pauli. 2-jährige Bauzeit durch Eigenleistung der Vereinsmitglieder, eigene Steinefertigung.
 
1960
   
Vom 14.-22.5.öffentliches Preisschießen und Schießstanderöffnung

1961
Schützenkamerad Franz Geiger gewinnt die Deutsche Luftgewehr-Meisterschaft in Wiesbaden.

1963
Bei der Jahreshauptversammlung stellt das Ehrenmitglied Paul Neuhäuser den Antrag auf die Anschaffung einer Vereinsfahne. Obwohl die Finanzmittel zu dieser Zeit nicht ausreichend waren, beschloss die Versammlung eine Fahne anzuschaffen und für die Verbesserung der finanziellen Situation durch Aufstellung eines Rosenschießstandes bei örtlichen Veranstaltungen und einer Theateraufführung „Der siebte Bua“ die Kasse aufzubessern.

21.6.1964
Fest der Fahnenweihe:

Das Fest der Fahnenweihe kann als einer der Höhepunkte des Vereins bezeichnet werden. Beim angeschlossenen öffentlichen Preisschießen beteiligten sich über 300 Schützen. Beim Festzug waren 56 Gauvereine und 5 Musikkapellen anwesend.
Schirmherr Abgeordneter Fritz Böhm
Patenverein FSG Ingolstadt, Vorstand Herr Kraft
Fahnenmutter Fanni Sommer, Fahnenbraut Maria Hunnzer
1. Fähnrich Erich Hatz

1967   
Vom 25.5.-11.6. Gauschießen des Sportschützengau Ingolstadt in Feldkirchen. Zu diesem Zweck wurden 28 Schießstände aufgebaut, am Preisschießen beteiligten sich 502 Schützen.

1969   
stellte sich bei den Falken- Schützen eine Vereinskrise ein. Durch die Besitzveränderungen im Gasthaus Pauli stand der 1960 fertig gestellte Schießstand den Falken-Schützen trotz vertraglicher Zusicherung durch den Vorbesitzer nicht mehr zur Verfügung. Damit überhaupt ein Schießbetrieb durgeführt werden konnte, haben die Esso-Schützen an einem Wochentag sowie am Sonntagvormittag den Falken-Schützen ihre Schießanlage zur Verfügung gestellt.

1970
Nach mehreren vergeblichen Versuchen des Vereins, bei einer anderen Gaststätte eine Schießanlage zu errichten, beschloss der Mailinger Gemeinderat, den Schießbetrieb durch einen Anbau an das Sportheim wieder zu ermöglichen. Nach einjähriger Bauzeit, wobei die Kosten die Gemeinde getragen hat und der Verein lediglich sich bei der Arbeitsleistung beteiligen musste, konnte dann im November 1971 der neue Schießstand in Betrieb genommen werden.
 
Ab diesem Zeitpunkt waren auch die Voraussetzungen für die Jugendarbeit gegeben. Erster Jugendleiter war Erich Hatz. Auch eine Jugendschützenkette wurde angeschafft und vom Ehrenschützenmeister Jakob Gottschall gestiftet.

Ende 1975 entschied der TSV Mailing ein neues Sportheim zu bauen. Durch Verhandlungen mit der Stadt Ingolstadt konnte dann im Zuge dieses Neubaus im Saal des Vereinsheims eine Schießanlage installiert werden. Die Falken haben sich durch Eigenleistung am gesamten Vereinsheimbau beteiligt; besonders sind hier der Schützenmeister Georg Paule sowie die Schützenkameraden Eduard Weißberger und Josef Diranko zu erwähnen. Die dauerhafte Nutzung des Schießstandes wurde den Falken vertraglich vom TSV Mailing eingeräumt. Im November 1978 konnte dann das Sportheim seiner Bestimmung übergeben werden.

1979
Vom 29.6.-1.7.1979 feierte der Schützenverein Falken sein 25-jähriges Gründungsfest. Am Festzug beteiligten sich 50 Vereine und 6 Musikkapellen. Schirmherr der Veranstaltung war Oberbürgermeister Peter Schnell.

1980
Einführung eines jährlichen Bürgerschießens.
Ein Tag der offenen Tür wurde durchgeführt; Vereinsausflüge in den Bayerischen Wald und nach St. Lorenzen, die mit einem Kameradschaftschießen des örtlichen Vereins verbunden waren.

1984
Zum 30-jährigen Vereinsjubiläum wurde ein Preisschießen mit Festabend durchgeführt. Die Jubiläumsscheibe gewann Herbert Heinze.

Durch Pächterwechsel, Theater spielen des TSV und sonstige Veranstaltungen wurde der Schießbetrieb der Falken Zug um Zug vom Wirtschaftsbetrieb des TSV-Vereinsheims verdrängt. Für den Schützenverein ergaben sich daraus ständige Auf- und Abbauten des Schießstandes, Terminverschiebungen und vieles mehr. Steigende Verärgerung der Mitglieder führte im Lauf der Zeit zum Rückgang des Schießbetriebes.

1993/94
Mitgliederversammlung: Streichung des Tagesordnungspunktes „Neuwahl der Vorstandschaft“. In der außerordentlichen Mitgliederversammlung 1994 konnte ebenfalls keine Vorstandschaft gewählt werden, so dass der Wahlleiter die Neuwahlen als gescheitert erklärte.
 
Bei der nächsten Versammlung 4 Wochen später wurde vom Wahlleiter der Neuwahlen von Auflösung oder Anschluss an den TSV gesprochen. Nach langer Beratung wurde beschlossen eine Übergangsvorstanschaft zu wählen.

1997   
Am 15.2.1997 konnte endlich eine neue, vollständige Vorstandschaft, bestehend aus jungen und sehr engagierten Mitgliedern, gewählt werden. Neuer 1. Schützenmeister wurde Armin Hermann.
In Gesprächen mit dem TSV Mailing und der Stadt Ingolstadt wurden die Möglichkeiten eines Neubaus eines eigenen Schützenheimes in Mailing ausgelotet. Mit der Unterstützung der Herren Stadträte Jehn, Christl, Schieder und Sixl konnte Oberbürgermeister Schnell schließlich überzeugt werden, dem Umbau des Schulturnhallen-Kellers in ein Schützenheim zuzustimmen.

1998
Nach kurzer Planungszeit konnte Michael Hintze der Jahreshauptversammlung mitteilen, dass bei einer Bausumme von 130.000 DM die Finanzierung durch die Ablösesumme vom TSV, Zuschüsse und einem Darlehen gesichert werden kann. Die Versammlung stimmte einstimmig dem Bauvorhaben zu. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Beitragserhöhung auf 96 DM erforderlich; zudem wurde der Vereinsname in “Falken“ Mailing-Feldkirchen geändert..

1999   
Standeinweihung mit Herrn Oberbürgermeister Schnell, der auch die Eröffnungsscheibe gewann.
Ernennung von Eduard Weisberger zum Ehrenmitglied.

2000
Im September wurde das Sektionsschießen der Sektion Kösching (mit einem grandiosen Abschlussball als Finale, der von vielen Teilnehmern noch heute als der „beste Königsball, an dem sie je teilgenommen haben“ bezeichnet wird) bei den “Falken“ abgehal-ten. Besonders die Stimmung im - nach einem kompletten Stromausfall - nur von Kerzen erleuchteten neuen Schützenstand zu den Klängen von Queen’s „We will rock you“ (dargeboten von unserer 2-Mann-Band mit Akkordeon und Schlagzeug) wird vielen dabei unvergesslich bleiben.

2002    
Ernennung von Anselm Lechermann zum Ehrenmitglied.

2003
Ernennung von Josef Kobel zum Ehrenmitglied.
 
8.5.2004
50-Jahr-Feier der “Falken“ Mailing-Feldkirchen.
Mit einem Standkonzert auf dem Marienplatz, einem Festzug bis zur Pfarrkirche Mailing, einem Gottesdienst sowie einem sich an-schließenden Festabend im Schützenheim wurde dieses Jubiläum unter großer Anteilnahme von Gau, Sektion, Patenverein, Mitgliedern und der Mailinger / Feldkirchner Ortsvereine gebührend gefeiert.

2006
In der Mitgliederversammlung vom 25.03.2006 wurde mit Maria-Luise Rottenkolber als Nachfolgerin des aus dem Amt scheidenden Armin Hermann zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Frau zur 1. Schützenmeisterin der “Falken“ gewählt.

2008
In der Mitgliederversammlung vom 16.03.2008 wurden Resi Weisberger, Charlotte Pfeiffer-Heid, Franko Diamanti und Helmut Strasser zu Ehrenmitgliedern ernannt.

2012
In der Mitgliederversammlung vom 24.03.2012 wurde Peter Pscherer zum neuen 1. SM der “Falken“ gewählt.
Im September 2012 wurde bei den “Falken“ wieder einmal das Sektionsschießen der Schützensektion Kösching unter reger Teilnahme der Schützen/innen der Sektionsvereine durchgeführt. Einschließlich des schönen Sektionskönigsballs gelang es den “Falken“ erneut eine sowohl sportlich als auch gesellig erstklassige Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Mit einigem Stolz kann festgestellt werden, dass der Schützenverein „Falken“ Mailing-Feldkirchen sich im Laufe seiner 60-jährigen Geschichte trotz vieler Höhen und Tiefen in sportlicher Hinsicht auf Sektions- und Gauebene etabliert und bewährt hat und im Stadtteil Mailing-Feldkirchen zu einem festen Bestandteil der Ortvereinskultur geworden ist.